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09.09.2010
Grundschule Evingsen, Altena
14.09.2010
Goethegrundschule Bönen

Mustertext Presseinformation

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Presseinformation

Hören, schmecken, riechen, fühlen ...
Klassenfahrt führte zum Sinnsorium nach Iserlohn


Einen Schulausflug besonderer Art unternahm die ___ Klasse der _________________Schule. Sie besuchte das so genannte Sinnsorium im Floriansdorf in Iserlohn, das den Kindern durch „Sinneshaus, Laboratorium und Sicherheitsquiz“ die Möglichkeit bot, ihre unterschiedlichen Sinne zu entdecken und zu schärfen. Das von der Westfälischen Provinzial eingerichtete Sinnsorium verfolgt das Ziel, durch das Erlangen von Sicherheit im Umgang mit Körper und Sinnen dem „Leichtsinn“ entgegen zu wirken und somit schadenverhütend tätig zu werden.

Die Kinder konnten zunächst im Sinneshaus sich selbst, ihren Körper und ihre Sinne erleben. Nachdem sie die Schuhe ausgezogen hatten, um die unterschiedlichen Untergründe intensiver spüren zu können, krochen die Kinder durch ein „riesiges Ohr“ ins Innere des Hauses und begaben sich geführt durch eine „Zauberstimme“ auf Entdeckungsreise durch die Sinnesorgane Ohr, Haut, Nase, Mund und Auge. Mit vertrauten Alltagsgegenständen aus dem Laboratorium konnten sie anschließend experimentieren und so ihre unmittelbare Umwelt erforschen und begreifen. Das Laboratorium kombiniert das Thema Sinne mit dem Stoff „Wasser“. Das Begreifen naturwissenschaftlicher Gesetze fördert logisches Denken. Den Abschluss bildete ein Sicherheitsquiz. Das „Große Kinder – Sicherheitsquiz“ mit kniffeligen, lustigen und aktionsreichen Aufgaben rund um das Motto: „ Mehr Sicherheit mit allen Sinnen.“

Die Sinne – Brücke zwischen Innen- und Außenwelt
„Vielen Kindern fehlt heute eine ausgewogene Stimulierung und Entwicklung aller Sinnesbereiche“, erläutert Ralf Schulte, Leiter des Floriansdorfes in Iserlohn auf dessen Gelände das SINNSORIUM steht. „Dies nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass eine große Anzahl von Kindern ihre Freizeit vor dem Fernseher oder PC verbringen. Wer auf wirklich erlebte Erfahrungen nicht zurückgreifen kann, schätzt unter Umständen Situationen und Risiken falsch ein“, erklärt Schulte. Hinzu komme, dass für Kinder die Umwelt gegenüber der Elterngeneration besonders in Bezug auf das Sehen und Hören zwar reizintensiver geworden sei, jedoch Zeit und Gelegenheit fehlten, die vielen Reize auch zu verkraften. Andere Sinneseindrücke, wie das Tasten von Naturmaterialien, das Empfinden unterschiedlicher Temperaturen oder das Riechen, fänden reduziert statt, so der Sicherheitsexperte.  Das von der Westfälischen Provinzial Versicherung eingerichtete SINNSORIUM im Floriansdorf bietet daher den Kindern eine gute Möglichkeit, sich auf allen Sinnesebenen zu entdecken und Sinne zu schärfen.

Infos im Internet unter www.sinnsorium.de und www.floriansdorf.de